On Tour: Kulinarische Reise durch Wien

Als Veganerin lebt man in Berlin wie im Paradies. In den meisten Kiezen gibt es Möglichkeiten vegan zu schlemmen und man muss sich, wenn man in Berlin unterwegs ist, keine Sorgen machen, nichts zu essen zu finden. Dadurch, dass ich hier im veganen Schlaraffenland wohne, ist es immer wieder anstrengend in Länder oder Städte zu reisen, wo die Möglichkeiten nicht so super sind. Trotzdem zieht es mich  auch immer wieder woanders hin, denn ich liebe es die vegane Kultur neuer Städte zu erkunden, auch wenn sie manchmal nicht so einfach zu finden ist. In Wien war die Suche nach der veganen Szene allerdings nicht so schwer, wie ich anfangs dachte. Ähnlich wie in Berlin, gibt es dort eine große Bandbreite an Cafés, Restaurants und Supermärkten, die einem das Leben als Pflanzenesser sehr erleichtern. 


Meine Tour begann morgens (der Flug ging schon um 6.30 Uhr!!) im Supermarkt Maran Vegan im 6. Bezirk. Versteckt in einer Seitenstraße der berühmten Mariahilfer Straße, bietet das Maran Vegan alles was das Herz begehrt. Es ist sozusagen das österreichische Pendant zum Veganz (wobei davon mittlerweile auch eine Filiale in Wien eröffnet hat). Im Maran Vegan kann man also shoppen was das Zeug hält: Eis, Schokolade, Hundefutter, Käse, Aufstriche sind nur ein kleiner Teil des Sortiments. Bevor ich mich jedoch auf die Regale stürzte, musste erst einmal Frühstück her. Wie gut, dass das Maran Vegan auch ein kleines Café der Hollerei beherbergt. Dort bekommt man Frühstück, Salate, Kuchen, Smoothies und jede Menge andere Snacks. Ich entschied mich für das orientalische Frühstück mit Hummus, Oliven, frischem Fladenbrot und noch anderer Leckereien. Dazu gab es einen Latte Macchiato und eine Limo. Anschließend deckte ich mich mit Süßigkeiten ein. Vor allem die weißen Nougat-Riegel von Vivani haben es mir angetan und ich kaufte gleich mehrere, um auf meiner Reise nicht zu verhungern :-).


Während meines Wien-Aufenthalts hat es mich außerdem ins Yamm! verschlagen. Das vegetarische Restaurant liegt in bester Lage im 1. Bezirk und bietet jeden Tag ein frisches, leckeres Buffet. Nicht alles ist vegan, aber alles wird genau deklariert. Man kann sich seinen Teller selbst zusammen stellen und wiegt dann hinterher alles ab und bezahlt. Ist etwas umständlich, wenn man mehrmals gehen will, aber dafür kann man sich genau das, in der Menge aussuchen, wie man es möchte. Es gibt wirklich für jeden etwas. Vorspeise, warme Gerichte und Desserts sind getrennt voneinander aufgebaut und machen die Entscheidung wirklich schwer. Mein Teller war hinterher auf jeden Fall voller, als ich es geplant hatte. Draußen zu sitzen finde ich dort besonders schön, denn man kann so gut die Passanten beobachten und hat außerdem freien Blick auf einige der Sehenswürdigkeiten des 1. Bezirks.

Auch die Hollerei im 5. Bezirk war einen Besuch wert. Das Restaurant ist recht dunkel und Gewölbekeller artig, aber gerade Abends zur kalten Jahreszeit sehr gemütlich. Im Sommer kann man natürlich auch draußen sitzen. Auch hier ist die Speisekarte nicht ausschließlich vegan, jedoch das meiste. Auf Nachfrage kann man die vegetarischen Gerichte veganisieren lassen.Es war sehr voll an dem Abend, so dass wir recht lang nicht beachtet wurden. Nach zweimaligem Nachfragen wurden wir dann aber glücklicherweise doch bedient. Eine Auswahl des Essens was es dort gibt, sehr ihr auf den Bildern oben. Die Küche ist leicht gehoben, mit trotzdem moderaten Preisen und guten Portionen. Genau so wie es sein soll. Auf dem Bild ganz links seht ihr Waldpilze im Selleriemantel und dicken Bohnen. Eine kreative Zusammenstellung, die es sich zu probieren lohnt. Das mittlere Foto zeigt köstliche Gnocchi in Salbeicreme und Rote-Rüben-Mangold-Soße. Ganz rechts sieht man ein Schokomousse mit Lavendelbirne. Alles in allem ein sehr leckeres Menu!


An dieser Stelle gilt mein Dank vor allem viennaresidence, die mir für meinen kulinarischen Kurztrip eine wunderschöne Unterkunft gestellt haben. Das Apartment befand sich in der schönen Mondscheingasse ganz in der Nähe der Mariahilfer Straße. Die Lage war für mich perfekt, denn man ist innerhalb weniger Gehminuten mitten im Stadtgeschehen Wiens. So komfortabel und luxuriös nächtige ich selten. Vielen Dank!

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Kommentare: 4
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